Die Kleinkraftrad IG-Jahresausfahrt 2014 zum Schluchtenflitzertreffen:
2 Tage / 400km / 15 x 50er+80er / keine Pannen / keine Chrashs
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NUR FUN
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9.10 Uhr, die schnelle Kiesler Racing-Gang stieß zur KKR-IG dazu, mit Begleitfahrzeug und Motorrad-Anhänger. Das schöne Kameralächeln auf der rechten Hälfte des Bildes kam durch das Wort KREIDLER zustande, da sich diese Rebellen weigerten, das vom Fotograf vorgeschlagene Wort SUZUKI zu rufen. 6.9.2014
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9.53 Uhr, wir sammelten IG’ler Udo auf. Danach folgte der verschlafene mbX-Man dem falschen Fahrzeug und ging verloren. 15 Minuten später kehrte der verlorene Sohn zurück. Smartphone auf alten Mopeds sei Dank. Kaum zwei Stunden später bremste er erneut die Truppe aus, da Sprit alle und Reserve außer Funktion. Ihm wurde verziehen. Danke. 6.9.2014
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10.42 Uhr, die 50/80 ccm Freunde Leintal verstärkten uns mit zwei MBXen und einer Florett RS. Unsere Zweitaktwelle schwoll somit auf 15 Fahrer und 19 x 50er/80er an. 6.9.2014
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11.56 Uhr, nee, das war noch nicht das Treffen, sondern unsere erste offizielle Süßigkeiten- und Pinkelpause. 6.9.2014
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13.57 Uhr, die Meute wurde immer meuterischer, die Hintern und die Sitzbänke immer platter und das Ziel/Treffen kam immer näher. Außerdem brutzelte es, allen meteorologischen Unkenrufen zum Trotz, von oben auf die IG’ler (von denen einige sogar noch lange Unterhosen trugen). 6.9.2014
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15.00 Uhr, Ankunft der KKR-IG auf dem süddeutschen Moped-Volksfest, 50er/80er-Festival oder Zweitakttreffen bis 80 ccm. Was auch immer, das Schluchtenflitzertreffen war unserer Meinung nach 2014 das Maß der Dinge in Deutschland. Immer gutes Wetter, immer top organisiert, immer wahnsinnige Ausfahrten, immer gute Location und immer viele nette Leute auf ihren Mopeds. 6.9.2014
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15.47 Uhr, das Schluchtenflitzertreffen bot uns die jemals erlebte höchste Dichte an Maico MD 50. Zwar nicht die schönsten oder zuverlässigsten Kleinkrafträder, dafür aber die Schnellsten und Musikalischsten (die konnten vielleicht singen). 6.9.2014
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16.46 Uhr, Udo und mbX-MAN ganz ausgelassen vor der Yamaha Box. Sie bemerkten, dass unter den Japanern Hondas am häufigsten, Suzuki nur einmal und Kawasaki nullmal vertreten waren. Schade. 6.9.2014
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19.45 Uhr, unsere Schätzchen mussten ruhen, wie gewohnt in der Scheune des Gasthauses Bogenrieder. Auf die müden Fahrer warteten, wie gewohnt, leckerer Rostbraten, gutes Bier, niveauvolle Benzingespräche sowie Dusche/Bett/WC/TV. 6.9.2014
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9.23 Uhr, Udo's wunderschöne selbstpatinierte K 50 SE im Morgenlicht. Der Kickstartversuch sieht zwar romantisch aus, ihren Dienst nahm sie jedoch erst nach dem Anschieben auf. 7.9.2014
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9.30 Uhr, der KKR-IG-Leitwolf holt seine treue Gefährtin aus der Scheune. Das was auf dem Bild oben aus dem Lederkombi etwas gequält herausschaut ist nicht nur sein Kopf, sondern auch ein spezielles auf Kleinkrafträder abgestimmtes Navigationssystem, das die schönsten und winkeligsten Sträßchen Deutschlands auf Abruf in Echtzeit kombinieren kann. Karten und Navis waren gestern. 7.9.2014
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9.33 Uhr, Henry präsentiert nicht unstolz die weltweit einzige, mit einer serienmäßig verbauten Warnblinklichtanlage ausgerüstete 80er. Natürlich, wie konnte es auch anders sein, eine Zündapp. Wir waren alle sehr beeindruckt und befanden, dass er deshalb zukünftig bei unseren Korsos oder vielleicht auch bei Staatsbesuchen eine Schlüsselrolle einnehmen sollte. 7.9.2014
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9.34 Uhr, wer so ein schönes und vor allem erschnelltes KKR fährt, achtet vor Fahrtbeginn natürlich auch auf korrekt spiegelnden Chrom. Kleiner Nebenfakt, selbiger KKR-IG’ler hatte am selbigen Tag noch Nachtschicht. Respekt, das war wahre Leidenschaft. 7.9.2014
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9.36 Uhr, die hektischen Vorbereitungen vor der Heimreise laufen auf Hochtouren. Technik und Optik wurden auf Vordermann gebracht. Dabei standen sich die IG’ler kameradschaftlich mit unzähligen unqualifizierten Kommentaren zur Seite ;-) 8.9.2014
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10.47 Uhr, die blauen KKR'ler beim Ausdiskutieren wichtiger Fragen, z. B. warum scheint eigentlich schon wieder die Sonne, warum konnte man auf dem Huppelacker sogar ohne Isomatte schlafen (Lösung: Bier), warum rasen andere 12 Stunden lang ohne Unterbrechung mit italienischen Mofas durch das Treffen oder wie haucht der Kiesler nur so viele PS in einen Flory-Motor. 7.9.2014
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10.54 Uhr, die ausgeruhten Hotelgäste scheuchten die zerknirschten und zerstochenen Zelter auf ihre Mopeds. Fazit der hartgesottenen IG’ler: Eine Kinder-Strandmuschel reicht nicht für zwei ü60-IG’ler aus. 7.9.2014
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11.31 Uhr, kaum Mittag und schon zuckte jeder seinen Zweitakt-Flachmann. Nach der vorhergehenden Nacht beherrschte jedoch kaum einer mehr auf Anhieb einen Dreisatz. Wahrscheinlich bekam jedes Moped einen Schucker Öl mehr in den Sprit, als rechnerisch erforderlich gewesen wäre. Schad ja nix. 7.9.2014
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11.32 Uhr, tanken mit 15 Mopeds an Geldschein-/EC Karten-Tankstellen wurde zur Party. Sympathiewellen kamen nicht nur von Zaungästen am Straßenrand, sogar anstehende Autofahrer übergossen uns ungefragt mit ihren Jugenderinnerungen. Wir hatten natürlich immer entsprechend Mitgefühl. Als Lohn ernteten wir beim Losfahren deren neidische Blicke. 7.9.2014
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13.31 Uhr, die KKR-IG-Schlange speite nicht nur Feuer, sie stieß auch blauen Rauch aus. 7.9.2014
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13.32 Uhr, an jeder Kreuzung stauchte es die KKR-IG-Schlange zusammen. Dann kontrollierte sie, ob ihr Schwanz noch da ist, um sich dann wieder über die Landstraße auszustrecken. 7.9.2014
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13.36 Uhr, Kinder blieben stehen und glotzen, Männer grinsten verschmitzt, Omas schauten grimmig und Katzen flüchteten. Und da behaupte einer, die Zeiten hätten sich geändert, pah. 7.9.2014
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14.15 Uhr, auf dem Heimweg war die Hölle los. Oldtimer, Feuerwehr, Radveranstaltung, Autos, Motorräder und alte Trecker. Doch die KKR-IG-Schlange war hungrig und verspeiste alles, was sich ihr in den Weg gestellt hatte. 7.9.2014
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14.15 Uhr, einer für alle in die Schräglage, alle für einen in die Schräglage. 7.9.2014
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14.25 Uhr, die KKR-IG ließ sich weder von Baustellen noch durch Umleitungen aufhalten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Freistaat Bayern für sein gut ausgebautes Netz an Radwegen. 7.9.2014
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14.29 Uhr, und irgendwann riss dann doch wieder irgendwer den Hahnen auf, und eröffnete die Hatz. Das war dann meistens das Ende von vernünftiger Kolonnenfahrt. Yee-ha. 7.9.2014
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14.40 Uhr, am Berg schieden sich die Geister. Udo schwor Rache für 2015. Folglich bat er Kiesler um einen winterlichen Termin zur Motoroptimierung. 7.9.2014
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14.58 Uhr, und immer wieder der kritische Rückblick des IG-Leitwolfs. Sein fragendes Gesicht, ob nicht schon wieder ein IG-Schäfchen verloren gegangen war, sprach Bände. 7.9.2014
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15.58 Uhr, die KKR-IG fiel ein und verstopfte Kreuzungen. Wir fühlten uns dabei unheimlich gut. 7.9.2014
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16.00 Uhr, Downhill, gähn, ist was für Anfänger. Uphill mit 50-80 ccm und 10.000 U/min hingegen was für Fortgeschrittene, also KKR-IG‘ler. 7.9.2014
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16.16 Uhr, auf solchen sogenannten C-Sträßchen waren wir unschlagbar. 7.9.2014
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17.27 Uhr, sogar noch auf den letzten Metern versuchte dieser mutige KKR-IG-Zündapp-Fahrer seine festen Fußrasten zu entgraten. Der Abschlusskaffee am Ebnisee lockte. 7.9.2014
     
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